5 nachhaltige Superfoods aus der Schweiz

Was sind Superfoods?

Unter dem Begriff Superfoods versteht man Nahrungsmittel, welche eine hohe Konzentration an Nähr-, Wirk- und Vitalstoffen beinhalten und denen eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit nachgesagt wird. Superfoods sind vollwertig und naturbelassen und sollen eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung nicht ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen. Viele Superfoods wie z.B. Goji-Beeren, Maca-Pulver oder Chia-Samen kommen aus weit entfernten tropischen Regionen.

Getreu unserem Motto „Aus der Schweiz, für die Schweiz“, haben wir für Sie 5 Superfoods aus unserer Region zusammengestellt. Damit schonen wir unsere Umwelt, den Geldbeutel und tun unserem Körper etwas Gutes.

5 Schweizer Powerfoods

Warum lange Suchen, wenn das Gute so nah ist. Wir haben 5 Lebensmittel aus unserer unmittelbaren Umgebung unter die Lupe genommen und sind total begeistert, wie viel „Power“ in unseren heimischen „Foods (Nahrungsmittel)“ steckt.


Sauerkraut

Ein Weisskohl, eine Reibe, Salz, ein grosses Glas und ein paar Wochen Zeit. Das ist alles was man braucht für die Herstellung von Sauerkraut. Eigentlich ganz einfach oder?

Wem das zu lange dauert, der kann Sauerkraut bereits fix und fertig kaufen und mit frischen Gewürzen wie Pfeffer, getrockneten Lorbeerblättern und Wacholderbeeren aufpeppen.

Egal ob selbstgemacht oder gekauft, Sauerkraut ist reich an wertvollen Milchsäurebakterien (Probiotika) und gilt als probiotisches Gemüse. Probiotika wirken in vielfacher Hinsicht gesundheitsfördernd: Sie fördern die Bildung der Darmflora und sorgen so für einen gesunden Darm. Probiotische Lebensmittel unterstützen die Verdauung, helfen bei der Aufnahme von Nährstoffen und stärken die Immunabwehr des Darms. Zudem beinhaltet das Powerkraut Vitamin C, B und K.

Unsere Empfehlung
Schmeckt besonders gut zu Fleisch aber auch als Auflauf in Kombination mit Kartoffeln. Vor allem in der kalten Jahreszeit ist es dank seiner wärmenden Wirkung sehr beliebt.



Brennnessel

Eine Wildpflanze die soviel mehr kann als uns zu jucken.
Brennnesselblätter zeichnen sich durch einen hohen Eisengehalt aus. Zudem beinhaltet die Wunderpflanze Kalium, Kalzium, Silizium (in Form löslicher Kieselsäure), Vitamin A, Vitamin E und Vitamin C.

Da die Brennnessel darüberhinaus sehr eiweissreich ist, findet sie besonders grosse Beliebtheit in der vegetarischen und veganen Küche.

Der Brennnesselpflanze sagt man folgende Heilwirkung nach: blutreinigend, entgiftend, positive Auswirkung auf die Blutbildung, Rheuma, Gicht, Verdauungsleiden, Gallenerkrankungen und Entzündungen.

Unsere Empfehlung
Getrocknet als Tee, in Smoothies, als Pesto, in Salaten, als Salatdressing oder Suppe.

Unser Tipp damit es nicht brennt
Brennnesselblätter für ca. 5 Minuten in ein Tuch einwickeln, in warmes Wasser legen, kleinschneiden und zum Salat geben. Für den Wintervorrat die gesammelten Blätter in der Sonne oder bei warmen Temperaturen an der Luft trocknen lassen.



Kürbiskerne

Kürbiskerne sind wichtige Vitamin- und Enzymlieferanten.
Die in ihnen steckenden Phytosterole sollen eine positive Wirkung auf den Cholesterinspiegel und die Prostata haben. Zusätzlich enthalten die Kerne des Kürbis Vitamin E, wertvolle Enzyme, Beta-Carotin sowie ungesättigte Fettsäuren.

Besonders positiv geht die Wirkung von Linolsäure hervor, die von unserem Körper nicht selbst gebildet werden kann aber nachweislich z.B. Bluthochdruck vorbeugt und das Herzinfarktrisiko senkt. Die Aminosäure Tryptophan, welche auch natürlicher Stimmungsaufheller genannt wird, ist ebenfalls in den Wunderkernen enthalten. Mit 100 g Kürbiskerne decken Sie den täglichen Bedarf am Mineralstoff Magnesium.

Unsere Empfehlung
Geröstet über dem Salat, im Müesli, als kleiner Snack zwischendurch, als Garnierung auf Suppen oder dem Dessert. Den Geschmack so richtig entfalten die Kerne nach dem Rösten in einer beschichteten Pfanne (ohne Zugabe von Fett / Öl).



Sonnenblumenkerne

Klein, knackig und köstlich.
Genau das beschreibt die kleinen Kerne aus der gelben Sonnenblume, welche im Spätsommer / Herbst geerntet werden. Sie enthalten überwiegend gesunde Fette, also einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Diese übernehmen wichtige Funktionen in unserem Körper und beeinflussen unseren Cholesterinspiegel positiv.

Zudem sind Sonnenblumenkerne reich an Beta-Carotin, Folat, Vitamin E, Kalium, Magnesium, Zink und Eisen. 100 g von den leckeren Kernen decken bereits die Hälfte unseres Tagesbedarfs an Zink. Und dieses Spurenelement ist unerlässlich für unsere Gesundheit. Zink ist z.B. beteiligt an der Bildung von Insulin und Bestandteil zahlreicher Enzyme. Es stärkt unseren Körper im Bereich Haut, Nerven und Infektionsabwehr. Wo immer es also möglich ist, sollten wir diese kleinen Kerne in unseren Speiseplan aufnehmen.

Unsere Empfehlung
Geröstet zum Salat, im Müesli, als Garnierung auf Suppen, als Brotaufstrich. Den Geschmack so richtig entfalten die Kerne nach dem Rösten in einer beschichteten Pfanne (ohne Zugabe von Fett / Öl).



Johannisbeeren

Wahre Fitmacher und die optimale Ergänzung zu süssen Früchten.
Johannisbeeren blühen im April und Mai und können ab Juli geerntet werden. Sie sind wahre Vitamin C-Bomben. Johannisbeeren gelten als nervenberuhigend und immunstärkend. Zudem enthält die Wunderfrucht Nahrungsfasern (Ballaststoffe), Beta-Carotin, Calcium und Magnesium.

Unsere Empfehlung
Im Müesli, in Desserts, Kuchen und Säften oder als Konfitüre Damit der Körper und das Immunsystem auch über Winter gestärkt bleiben, einfach die Beeren als Ganzes, Muss oder Konfitüre einfrieren und nach und nach konsumieren.

Weitere regionale Powerfoods sind z.B. Bärlauch, Randen, Hagebutten und Federkohl.