17 Tipps und Tricks zum Thema Kochen, Küche und Haushalt

Hier finden Sie Kochtipps und Küchentricks. Hausmittel und Ratschläge die Ihnen den Küchenalltag erleichtern.

Kochen und zubereiten

  • Versalzene Suppen und Saucen retten.

    Wer kennt’s nicht. Man salzt und salzt und plötzlich ist’s zu viel des Guten. Dagegen hilft nur noch eins. Geben Sie der Speise eine rohe in Würfel geschnittene Kartoffel hinzu und lassen sie diese kurze Zeit mit kochen.

  • Mayonnaise selbstgemacht.

    Zutaten:
    • 2 frische Eigelb
    • 1-2 TL Senf
    • 4-5 dl Sonnenblumen-, Erdnuss- oder Rapsöl
    • 2 EL Weissweinessig oder Zitronensaft
    • Pfeffer und Salz

    Wichtig: Die Zutaten müssen alle Zimmertemperatur haben.

    Eigelb mit dem Senf in einer Schüssel verrühren. Tropfenweise Öl dazugeben und fleissig mit dem Schneebesen rühren. Erst dann Öl nachgiessen wenn die Masse schön sämig geworden ist. Dann ab und zu etwas Zitronensaft oder Essig hinzufügen und unter stetem Rühren das restliche Öl in einem Faden dazugiessen, bis die Mayonnaise die gewünschte Konsistenz hat. Am Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    Tipps:
    • Bricht die Mayonnaise, kann sie mit einem zusätzlichen frisch verrührten Eigelb, welches nach und nach untergerührt wird, gerettet werden
    • Ist die Mayonnaise zu dick, etwas Essig, Zitronensaft oder Wasser dazugeben
    • Ist sie zu dünn, mehr Öl nachgiessen
    • Mayonnaise mit Quark oder Naturejoghurt mischen, das macht sie leichter
    • Die Mayonnaise mit ein paar Spritzer Soja-Sauce abschmecken

  • Selbstgemachtes Ketchup.

    Für einen Liter Ketchup:

    • 1 kg fleischige Tomaten halbieren und die Stielansätze herausschneiden, dann in grobe Würfel schneiden
    • 4 Zwiebeln fein hacken, in etwas Olivenöl dünsten
    • 2 Knoblauchzehen und die Tomaten beigeben
    • mit 1 dl Apfelessig ablöschen
    • 2 Gewürznelken und 2 Lorbeerblätter beigeben
    • alles 1 Stunde bei kleiner Hitze zugedeckt köcheln lassen
    • Nelken und Lorbeerblätter herausnehmen
    • mit 3 EL Honig, Salz und 1 TL Paprika Streuwürze würzen
    • bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten kochen lassen
    • zum Schluss die Masse mit dem Stabmixer fein pürieren

    Tipp: Für eine exotische Variation einfach etwas Curry hinzufügen.

  • Knoblauchschälen leicht gemacht.

    Legen Sie ein Küchenmesser mit der flachen Seite auf eine Knoblauchzehe und drücken oder schlagen Sie einmal kurz drauf. Die Schale löst sich danach fast von alleine ab. Für mehrere Knoblauchzehen nehmen Sie einfach ein Küchenbrett.

  • Salatsaucen, leicht gemacht.

    Für eine leichte und bekömmliche Salatsauce ersetzen Sie einfach einen Teil des Öls durch würzige Bouillon. Übrigens, die fettfreien Nahrin Bouillons lassen sich in kaltem Wasser lösen. Damit sich die Zutaten alle gut vermischen, leistet ein Milchschäumer hervorragende Dienste. Oder Sie benützen ein leeres Konfiglas mit Deckel, so lassen sich die Zutaten kräftig durchschütteln.

  • Salattipps.

    • Ein hoher Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen ist nur bei frischen Salaten gewährleistet. Salate deshalb immer möglichst tagesfrisch kaufen.
    • Rohkostsalate möglichst kurz vor dem Essen zubereiten.
    • Waschen Sie den Salat nur kurz, so bleiben die Vitamine erhalten.
    • Salatsauce immer erst kurz vor dem Servieren zugeben, so bleibt der Salat knackig und frisch.
    • Für eine leichte Knoblauchnote reiben Sie die Salatschüssel mit einer Knoblauchzehe ein.
    • Für ein intensives Basilikum-Aroma geben Sie zur Abwechslung ganze Basilikumblätter zum Salat.
    • Nudel-, Reis- und Kartoffelsalate möglichst frühzeitig mit der Sauce mischen und die frischen knackigen Zutaten erst kurz vor dem Servieren zufügen.
    • Zur fruchtigen Abwechslung Himbeeressig, Apfelbalsamico oder Zitronensaft für die Zubereitung der Salatsauce verwenden.
    • Mit Sojasauce, Worcestershiresauce (Worcestersauce) oder Sardellenpaste bringen Sie würzige Abwechslung in Ihre Salatsauce.
    • Für eine süsse geschmackliche Abrundung von Salatsaucen etwas Honig, Zucker oder Ketchup hinzufügen.

  • Olivenöl.

    Olivenöl eignet sich nicht nur für die Zubereitung kalter Gerichte sondern auch sehr gut zum Braten, Grillieren, oder gar Frittieren. Wie andere Öle, sollte auch Olivenöl nicht über 175 Grad erhitzt werden. Sie erkennen den kritischen Hitzepunkt am verbrannten Geruch und der Rauchentwicklung. Setzt beides ein, ist der Rauchpunkt überschritten. In diesem Fall sollten Sie das Öl samt Gargut entsorgen. Ihrer Gesundheit zuliebe. Olivenöl lagern Sie am besten an einem dunklen und kühlen Ort.

  • Spargeln.

    Spargel schmecken am besten frisch. Quietscht es, wenn zwei Stangen aneinander gerieben werden, dann ist er frisch. Legen Sie die Spargel vor dem Rüsten für 10 min in eiskaltes Wasser, so lassen sie sich besser schälen.

    Für die Zubereitung legen Sie die Spargel in kochendes Salzwasser oder Gemüsebouillon und geben Sie wenig Zucker und Butter hinzu. Die Kochzeit beträgt je nach Stangendicke, beim weissen Spargel 15-20 min, beim grünen Spargel 8-15 min.

    Sie können die Spargel auch einfrieren. Dazu einfach die Spargel rüsten und gut verpacken. Beim späteren Zubereiten die Spargel im gefrorenen Zustand ins kochende Wasser geben und wie gewohnt garen.

  • Ei ei ei.

    Verwenden Sie beim Kochen Eier mit Zimmer-Temperatur. Bei kühlen Eiern, welche direkt aus dem Kühlschrank kommen, platzen die Schalen schneller auf.

    • Verwenden Sie 7 - 14 Tage alte Eier. Sie lassen sich besser schälen als frischgelegte Eier und Schäden treten weniger häufig auf.
    • Ist ein Ei bereits geplatzt, einfach einen Schuss Essig oder Öl in den Kochtopf geben. Dann läuft das Ei nicht ganz aus.
    • Eier sind nach ca. 9 Minuten hart gekocht. Sind die Eier kalt, verlängert sich die Kochzeit um ca. 3 Minuten.
    • Achten Sie auf eine möglichst glatte Schale, wenn Sie die Eier färben möchten. So treten weniger Risse auf.
    • Ohne Abschrecken nach dem Kochen sind die Eier problemlos 1 Monat haltbar. Dies gilt nur für gefärbten Eier (mit Lebensmittelfarbe). Die Farbe verschliesst porösen Stellen der Eischale. Gekochte aber ungefärbte Eier sind nicht lange haltbar.
    • Beschädigte Eier sollten möglichst rasch konsumiert werden.

  • Kaffee.

    • Je frischer der Kaffee, desto grösser seine Aromenvielfalt.
    • Bewahren Sie den Kaffee möglichst lange in der Originalverpackung auf, um ihn vor Licht, Sauerstoff und Feuchtigkeit zu schützen. Denn Kaffee enthält bis zu 20 % Fett und dies kann schnell ranzig werden.
    • Reinigen Sie die Kaffeemaschine regelmässig, bei häufigem Gebrauch mindestens ein Mal in der Woche.
    • Reinigen Sie unbedingt auch den Kaffeebehälter mit warmem Wasser.
    • Stark kalkhaltiges Wasser kann zu Verkalkung der Maschine führen. Verwenden Sie zum Schutz der Maschine einen Wasserfilter.
    • Wärmen Sie die Tassen vor, so bleibt der Kaffee länger heiss.
    • Die Gläser für Latte Macchiato nicht vorwärmen, da sonst die Teilung von Milch, Milchschaum und Kaffee nicht gelingt.
    • Da bei vielen Vollautomaten jeweils eine Portion Kaffee vorgemahlen ist, schütten Sie für frischen Kaffee am Morgen idealerweise die erste Portion weg.
    • Frieren Sie den Kaffee nicht ein.

  • Saucen.

    Ist eine Sauce zu flüssig geraten, können Sie diese anstelle mit Saucenbinder auch mittels Kartoffelpüreepulver oder Tomatenmark wieder dicker machen. Scheidet eine Sauce, kann man etwas Rahm hinzugeben und mit dem Pürierstab aufmixen. Möchten Sie eine Sauce abschmecken, können Sie dies zur Abwechslung mit Aceto Balsamico oder Honig tun.

Lagern und reinigen

  • Knackig frischer Salat.

    Um zu vermeiden, dass grüner Salat schnell verwelkt, einfach ein feuchtes Geschirrtuch um den Salat wickeln und diesen im Kühlschrank lagern. Hält den Salat bis zu einer Woche lang frisch.

  • Ist der Kürbis reif?

    Es ist Kürbiszeit, doch unreifer Kürbis schmeckt nur halb so gut. Deshalb unser Tipp: Einen reifen Kürbis erkennt man durch Klopfen. Klingt der Kürbis hohl, so schmeckt er wohl. Hat der Kürbis einen verholzten Stiel, ist dies ein zusätzliches Merkmal für gute Qualität.

  • Wein einfrieren.

    Trinkt man eine Weinflasche nicht aus, kann man den Rest in Eiswürfelformen giessen und einfrieren. Die gefrorenen Weinwürfel kann man zu einem späteren Zeitpunkt wunderbar zum Kochen verwenden. Beispielsweise zum Abschmecken von Saucen. Das gleiche gilt auch für Weisswein oder frisch gepressten Zitronensaft.

  • Blitzblanke Vasen.

    Kleine oder enge Glas-Karaffen und -Vasen kriegen Sie mit einer Flaschenbürste oft nicht sauber.

    Unser Tipp: Schütten Sie einen Löffel Reis oder grobes Salz, etwas Spülmittel und Wasser hinein. Nun die Hand auf die Öffnung und kräftig schütteln. So wird das Glas wieder sauber.

  • Express-Flaschenkühlen.

    Füllen Sie ein Gemisch aus Eiswürfeln, Wasser und Salz in ein grosses Gefäss, im Idealfall zu je gleichen Anteilen. Mischen Sie das Ganze gut durch und warten Sie kurz ab. Die Temperatur des Gemisches wird schnell stark sinken und schon können Sie ihre Flaschen darin kühlen. Übrigens, in der Fachsprache nennt man diesen Vorgang "frappieren".

  • Rüebli Spuren entfernen.

    Rüebli hinterlassen auf dem Schneidbrett, der Raffel oder am Mixer oft ihre orangen Spuren. Diese Verfärbungen stammen vom Beta-Carotin der Rüebli, welches auch als natürlicher Farbstoff eingesetzt wird. Carotine sind fettlöslich und können entfernt werden, wenn man die verschmutzten Utensilien vor dem Abwaschen mit Öl einreibt. Rüebliflecken auf Kleidern lassen sich einfach entfernen, indem man die Kleider draussen an die Sonne legt – die Flecken verschwinden wie von Geisterhand.