Ernährungstipps für Läufer von Viktor Röthlin

Immer am ersten September-Sonntag findet im Herzen der Schweiz Viktor Röthlins SWITZERLAND MARATHON light entlang und rund um den Sarnersee statt. Als ehemaliger Spitzensportler weiss Röthlin ganz genau, wie die richtige Ernährung bei Läuferinnen und Läufern aussieht.


Viktor Röthlin, mit EM Silber und Gold, WM Bronze und einer persönlichen Marathon-Bestzeit von 2h07’23“, sind Sie einer der erfolgreichsten Schweizer Läufer aller Zeiten. Mussten Sie sich während Ihrer Karriere an einen strikten Ernährungsplan halten, um solche Spitzenleistungen zu erbringen?

Diese Frage stellt man mir häufig und die Antwort darauf ist nein. Denn ich habe mich während meiner Karriere ganz normal ernährt. Nur, was ist normal? Ich habe mich an der klassischen Lebensmittelpyramide für gesunde Erwachsene der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE) orientiert. Diese wurde ergänzt, um den Mehrbedarf an Energie und Nährstoffen durch die sportliche Aktivität zu decken.


Mehr Infos zur Lebensmittelpyramide für Sportler/innen finden Sie hier: www.ssns.ch


Worauf muss eine Läuferin und ein Läufer dann aber doch speziell achten?

Ganz wichtig ist natürlich das richtige Timing der Nahrungsaufnahme. Obwohl z.B. Gurken ja sehr gesund sind, sind diese direkt vor einem Training oder Wettkampf eingenommen ziemlich leistungshindernd, da sie schwer verdaulich sind. Das richtige Timing der Nahrungsaufnahme ist aber individuell und sollte beim Training immer wieder ausprobiert und feinjustiert werden. So wusste ich jeweils vor meinen Marathons ganz genau, was ich in den letzten drei Tagen vor dem Lauf genau essen musste. Und auch der Zeitpunkt dieser Nahrungsaufnahme war auf die Minute definiert. Grundsätzlich gilt, keine Experimente beim Wettkampf!

Bei einer Trainings- oder Wettkampfdauer von über 90 Minuten, kommt dann noch die Komponente der Flüssigkeitsaufnahme dazu. Genügt es bei kürzeren Distanzen vor und nach dem Lauf zu trinken, musste ich vor meinem Marathondebut lernen, bereits während dem Lauf zu trinken. Auch das muss regelmässig trainiert werden. Und natürlich ist auch die richtige Getränkezusammensetzung entscheidend. Nicht jeder verträgt dasselbe gleich gut.



Auch wir bei Nahrin legen Wert auf eine gesunde Ernährung. Findet man in Ihrer Küche auch Produkte aus unserem Sortiment?

Ja zum Beispiel eure Himalaya Gemüse-Bouillon (Sport Bouillon). Diese benütze ich, um Pasta zu kochen. Mache ich meine feine Bolognese-Sauce, dann schmecke ich das Hochlandrind-Hackfleisch von meinem Kollegen aus dem Wägital nicht mit Weisswein, sondern mit eurer Bouillon ab. Und wenn ich wieder mal ein richtig langes Training mache, dann freue ich mich immer auf eine Tasse Bouillon, wenn ich wieder zu Hause bin.

Weiter finden sportliche Menschen in eurem Sortiment noch andere spannende Produkte:


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Immer am ersten September-Sonntag findet Ihr Lauf, der SWITZERLAND MARATHON light, entlang und rund um den Sarnersee statt. Ist dieser Event nur etwas für gut trainierte bzw. ambitionierte Hobbysportler?

Nein ganz im Gegenteil. Der SWITZERLAND MARATHON light ist ein Event für die ganze Familie. So laufen die Kleinsten beim MiniRun 400m. Die 1.-6. Klässler messen sich bei Viktor Röthlins Klassenduell. Und dann kann man entlang oder rund um den Sarnersee eine 4, 10 oder 21.1km Strecke laufen. Rund um den See finden zahlreiche Sidevents statt. Da wird musiziert und Fahnen geschwungen oder es stehen plötzlich 20 Treichler an der Strecke. Und auch für alle Nichtläufer bieten wir etwas. Auf dem Festgelände rund um die Kantonsschule in Sarnen findet eine grosse Expo statt, inkl. Hüpfburgen-Park und Festwirtschaft. Und natürlich sind wir auch immer auf viele freiwillige Helfer angewiesen, auch dort ist jeder der anpacken will herzlich willkommen!

Alle Infos zum Event findet man übrigens auf www.switzerland-marathon-light.ch


Zum Schluss noch eine letzte Frage: Was findet man bei Viktor Röthlin immer im Kühlschrank?

Neben den üblichen Sachen wie Butter, Käse, Mayonnaise, Senf und Ketchup, befinden sich auch immer Kartoffeln in meinem Kühlschrank. Denn auch nach meiner Spitzensportkarriere, schwöre ich immer noch auf meine Rohe-Röschti nach altem Obwaldner-Rezept. Jeweils am Vorabend vor meinen Marathons, bereitete ich mir diese zu. Dabei raffelt man die rohe Kartoffel und brät diese dann mit wenig Olivenöl auf jeder Seite leicht an. Speck und Spiegelei lies ich damals natürlich weg.