Grill Fun Facts - Wussten Sie, dass...
- die Schweizer durchschnittlich jeden neunten Tag grillieren?
- drei Viertel aller Grills nur von Männern geputzt werden?
- in Mexiko, Serbien und Südostasien grillieren Frauensache ist?
- jeder zweite Grillmeister beim grillieren ein Bier in der Hand hat?
- Autobauer Henry Ford die Grillbrickets erfunden hat?
- die Olmabratwurst rund 50 Gramm schwerer ist als eine „normale“ St. Galler Bratwurst?
- die helvetische Nationalwurst der Cervelat ist? Je nach Sprachregion gibt es aber unterschiedliche Vorlieben bei der zweitliebsten Wurst: Die Romands mögen Merguez, die Tessiner Luganighe und die Deutschschweizer Bratwurst.
Fleisch-Garstufen nach Temperatur und Fingerdruck
Die Garstufe beim Fleisch ist Geschmackssache. Die einen bevorzugen es leicht grilliert, während andere vollständig durchgebratenes Fleisch bevorzugen. Entdecken Sie die gewünschte Garstufe anhand der Kerntemperatur des Fleisches. Details finden Sie in der folgenden Übersicht:
Die richtige Temperatur beim Grillieren
Die ideale Temperatur für das Grillgut wird von vielen Faktoren beeinflusst. Zum Beispiel von der Grösse des Fleisches, der Aussentemperatur, der Grill-Methode oder dem Grill-Typ. Hier haben wir für Sie ein paar Richtwerte zusammengestellt:
- Steaks: 230 bis 280 Grad
- Fisch: 160 bis 180 Grad
- Geflügel: 140 bis 200 Grad
- Wild: 130 bis 180 Grad
- Gemüse: 150 bis 180 Grad
Die ungefähren Grillzeiten und -temperaturen für Fleisch, Fisch und Gemüse finden Sie übersichtlich in der folgenden Tabelle.
Die verschiedenen Grilltypen
Beim Grillieren spielt die Wahl des richtigen Grills eine entscheidende Rolle. Ob Gasgrill, Holzkohlegrill oder Elektrogrill – jeder hat seine Vor- und Nachteile. Hier sind die wichtigsten Merkmale der gängigsten Grilltypen im Überblick:
Vorteil: Ist schnell heiss, Temperatur lässt sich gut regulieren. Raucht wenig und ist somit auch für Balkone in Mehrfamilienhäusern geeignet.
Nachteil: Kein typischer Holz(kohle)geschmack, man braucht Ersatzgas zur Hand, damit man bei plötzlich leerem Gaszylinder den Cervelat nicht roh essen muss.
Vorteil: Bringt das „echte“ Grillerlebnis mit Feuer und Rauch, Rostspuren auf dem Fleisch und Rauchgeschmack des Grillguts.
Nachteil: Kommt bei Nachbarn in Mehrfamilienhäusern wegen der starken Rauchentwicklung schlecht an. Eine gute Glut braucht seine Zeit. Man muss Holzkohle vorrätig haben und ab und zu Asche entsorgen.
Vorteil: Durch die geringe Rauchentwicklung ist er bei Balkongrillmeistern in Mehrfamilienhäusern beliebt. Temperatur lässt sich einfach regulieren. Mit dem Elektrogrill kann man sogar drinnen grillieren.
Nachteil: Er braucht Stromanschluss. Das Grillerlebnis wird dadurch geschmälert, dass es kein Anzünderitual gibt, nicht raucht und irgendwie mehr an Racletteabend als an ein Grillparty erinnert.
Noch mehr Grill-Inspiration: Entdecken Sie leckere Ideen für Grillbeilagen
Sie möchten Ihr nächstes Grillfest mit besonderen Beilagen bereichern? In unserem Beitrag „Perfekte Grillbeilagen: Vielfalt und Genuss für jeden Geschmack“ finden Sie eine abwechslungsreiche Auswahl an kreativen Rezepten – von klassischen Salaten über vegane und vegetarische Optionen bis hin zu exotischen Beilagen.
Lassen Sie sich inspirieren und bringen Sie kulinarische Vielfalt auf Ihren Grillteller!