Gesundheit, Ethik und ein wachsendes Angebot sind für viele Menschen Gründe, sich vegan zu ernähren. Oft stehen ethische Überlegungen im Vordergrund, ergänzt durch gesundheitliche Aspekte.
Was früher als Nische galt, ist heute im Alltag angekommen. Das Angebot an veganen Produkten, Take-away und Restaurants ist in den letzten Jahren stark gewachsen und macht pflanzliche Küche für immer mehr Menschen attraktiv. Auch im Supermarkt findet man heute eine grosse Auswahl an pflanzlichen Alternativen, die das Ausprobieren und Umstellen deutlich einfacher machen.
Wie ernähren sich Veganer?
Vegan bedeutet: kein Fleisch, kein Fisch und keine tierischen Produkte. Demnach kommen auch keine Milch, Eier oder Honig auf den Speiseplan. Gegessen werden ausschliesslich pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Früchte, Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse und Samen.
Vegan in der Schweiz: die wichtigsten Zahlen
- 5,3 % der Bevölkerung in der Schweiz konsumieren kein Fleisch (Vegetarier inkl. Veganer).
- 0,7 % leben vegan.
- 23,8 % reduzieren bewusst ihren Fleischkonsum (Flexitarier).
- Besonders verbreitet ist die fleischfreie Ernährung bei jungen Menschen: In der Altersgruppe 14–34 Jahre leben 9,7 % vegetarisch (inkl. vegan) und 1,3 % vegan.
Quelle (Stand 2024): Swissveg, Auswertung der MACH Consumer Umfrage 2024 (PDF).
Beliebte vegane Nahrin-Produkte
Auch uns bei Nahrin ist es wichtig, dass unsere Produkte, wann immer möglich vegan sind. Vegane Produkte finden Sie bei Nahrin ganz einfach über den Vegan-Filter im Shop. Nachfolgend stellen wir Ihnen einige Favoriten unserer Kundinnen und Kunden vor.
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Mythos: Vegan = Proteinmangel
Dieser Mythos hält sich hartnäckig. Dabei lässt sich die Eiweisszufuhr auch mit einer veganen Ernährung gut sicherstellen, sofern verschiedene pflanzliche Proteinquellen innerhalb einer Mahlzeit kombiniert werden.
Durch die Kombination von Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen, Vollkorn- und Sojaprodukten erhält der Körper alle essenziellen Aminosäuren und kann diese optimal verwerten. Sehr gute Quellen sind z.B.: Soja, Quinoa, Amaranth, Buchweizen, Hanfsamen.
Mythos: Vegan = Mangelernährung
Mangelerscheinungen entstehen nicht durch „vegan“, sondern durch eine unausgewogene Ernährung, was bei jeder Ernährungsform passieren kann. Eine abwechslungsreiche vegane Ernährung kann den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen. Wichtig ist, auf Eisen, Kalzium, Vitamin D, Zink, Jod und Omega-3 zu achten, z.B. über Hülsenfrüchte, Gemüse, Vollkornprodukte, Nüsse und Samen.
Vitamin B12 ist die Ausnahme: Es kommt in pflanzlichen Lebensmitteln praktisch nicht vor. Deshalb sollte B12 über angereicherte Produkte oder ein Supplement aufgenommen werden.
Mythos: Vegan = automatisch gesund
Vegan ist nicht automatisch gesund. Entscheidend ist, was auf dem Teller landet. Auch vegan kann man sich einseitig ernähren, z.B. mit viel Fast Food, Süssigkeiten oder stark verarbeiteten Produkten.
Eine gesunde vegane Ernährung ist abwechslungsreich und besteht vor allem aus Gemüse, Früchten, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Nüssen und Samen. Und ja: Ein pflanzlicher Burger oder eine vegane Pizza darf natürlich trotzdem ab und zu sein.